Strategische Verteidigung gegen Sanktionen des ÚOHS
Eine strategische Verteidigung gegen Sanktionen des tschechischen Amts für den Schutz des wirtschaftlichen Wettbewerbs (ÚOHS) kann die finanziellen Folgen und die Rufschäden eines Verdachts auf wettbewerbswidriges Verhalten in der Tschechischen Republik erheblich begrenzen. In einem konkreten Fall koordinierte ARROWS die Kommunikation bei einer unangekündigten Nachprüfung vor Ort. Die Kanzlei erarbeitete zudem die Stellungnahme zur Mitteilung der Beschwerdepunkte und untermauerte sie mit rechtlichen und ökonomischen Argumenten. Der Beitrag zeigt, wie die Verfahrensstrategie und die kartellrechtliche Compliance dem Mandanten halfen, seine Risiken zu senken.

Im Anschluss an die Mitteilung der Beschwerdepunkte haben wir eine umfassende rechtliche und ökonomische Stellungnahme erarbeitet. Wir haben sie um eigenes Beweismaterial, Sachverständigengutachten und eine Analyse des relevanten Marktes ergänzt. Außerdem haben wir den Mandanten strategisch zum weiteren Vorgehen beraten und dabei auch die Möglichkeiten eines Vergleichs oder der Nutzung des Kronzeugenprogramms (Leniency-Programm) geprüft. Für den künftigen Geschäftsbetrieb haben wir ein kartellrechtliches Compliance-Programm eingerichtet. Mit dieser Verbindung aus rechtlicher Argumentation und Verfahrensstrategie haben wir ein Ergebnis erreicht, das die möglichen Folgen des Verfahrens für das Geschäft des Mandanten deutlich begrenzt hat.
