Vertretung eines Herstellers von Desinfektionsmitteln im Streit mit der Hygienebehörde über die Einstellung des Betriebs und eine umfassende Sanierung

Die Anwaltskanzlei ARROWS vertritt einen Mandanten, der in der Tschechischen Republik Desinfektionsmittel herstellt und sich in einem grundlegenden Streit mit der regionalen Hygienebehörde (krajská hygienická stanice) befindet.
Die Kontrollbehörde stellte in ihrem Ergebnis ein erhebliches Risiko schädlicher Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeitnehmer fest und forderte den Mandanten zu einer vollständigen Sanierung des Betriebs auf. Ein solcher Eingriff würde eine einschneidende Unterbrechung der Produktion, Umsatzausfälle und die Notwendigkeit hoher, kreditfinanzierter Investitionen bedeuten – also einen Schritt mit potenziell existenzvernichtenden Folgen.
Ziel unserer Kanzlei ist es, den unverhältnismäßigen Eingriff der staatlichen Behörde abzuwenden und dem Mandanten die Fortführung seiner unternehmerischen Tätigkeit zu ermöglichen, wobei der Schwerpunkt auf der Arbeitssicherheit und der Tragfähigkeit des Betriebs liegt. Der Fall ist nicht nur für den Mandanten selbst von grundlegender Bedeutung, sondern auch im Hinblick auf die allgemeine Auslegung der Pflichten des Arbeitgebers im Bereich des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit.
Die Rechtsberatung in dieser Angelegenheit übernimmt ein Team unter der Leitung von Mgr. Jakub Oliva, LL.M., MSc., Spezialist für Arbeitsrecht und den Schutz von Arbeitgebern bei Kontrollen durch öffentlich-rechtliche Behörden. An dem Fall wirkt ferner Mgr. Bc. Kryštof Pažourek mit, der sich auf arbeitsrechtliche Beziehungen und die Vertretung von Mandanten in streitigen Angelegenheiten konzentriert.
Der Fall ist ein hervorragendes Beispiel für fachübergreifende Zusammenarbeit, deren Ziel es ist, den Mandanten vor unangemessenen Sanktionen zu bewahren und die Legitimität seiner unternehmerischen Tätigkeit zu verteidigen.