Wie man ein Testament verfasst
Die häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet
Ein Testament ist schon dann ungültig, wenn Sie es am Computer ausdrucken und nur handschriftlich unterschreiben, oder wenn ein zweiter Zeuge fehlt. Wir erklären, welche drei Testamentsformen das tschechische Recht anerkennt und wie Sie Fehler vermeiden, die den letzten Willen unvollstreckbar machen.

Zusammenfassung in Stichpunkten
Die häufigste Ursache für die Ungültigkeit eines Testaments sind Formfehler:
fehlende Unterschrift, falsche Zeugenzahl, unklare Angaben zum Erben oder zum Errichtungsdatum.
Eine vage oder unbestimmte Willensäußerung (zum Beispiel „die Hütte dem Enkel vermachen“ ohne genaue Bezeichnung der Immobilie) führt zu Auslegungsstreitigkeiten und potenzieller Ungültigkeit von Teilen des Testaments.
Die Missachtung der Rechte der pflichtteilsberechtigten Erben (Nachkommen) birgt das Risiko der relativen Ungültigkeit und notwendiger Auszahlungen der Pflichtteile.
Der sicherste Weg ist daher die Errichtung eines Testaments in Form eines notariellen Protokolls, das Formrisiken automatisch ausschließt.
Formerfordernisse des Testaments: Wo die häufigsten Fehler gemacht werden
Die tschechische Rechtsordnung (konkret § 1494 ff. des tschechischen Bürgerlichen Gesetzbuchs (Gesetz Nr. 89/2012 Slg., im Folgenden „OZ“), zákon č. 89/2012 Sb., občanský zákoník) kennt drei Grundformen des Testaments: das eigenhändige (holografische) Testament, das fremdhändige (allografische) Testament und das in Form eines notariellen Protokolls errichtete Testament. Jede Form hat ihre konkreten Anforderungen, und ihre Verletzung führt zur absoluten Ungültigkeit – also zu einer Situation, in der das Testament so behandelt wird, als hätte es nie existiert.
Das holografische Testament: Wann es nicht ganz ausreicht
Das eigenhändige Testament muss vollständig vom Erblasser selbst handschriftlich geschrieben und eigenhändig unterschrieben werden (§ 1533 OZ). Ein typischer Fehler ist, wenn jemand das Testament am Computer ausdruckt und es nur handschriftlich unterschreibt. Ein so verfasstes Testament ist absolut ungültig.
Der Grund ist, dass das Gesetz das eigenhändige Schreiben des gesamten Textes verlangt – eine bloße Unterschrift auf einem gedruckten Dokument genügt nicht.
Der zweite häufige Fehler ist das Fehlen eines Datums. Obwohl dies für sich genommen nicht zur absoluten Ungültigkeit des Testaments führt, sofern sich das Datum anderweitig nachweisen lässt (§ 1535 Abs. 1 OZ), ist sein Fehlen oder eine fehlerhafte Angabe ein großes Risiko. Hat der Erblasser mehrere Testamente hinterlassen, die einander widersprechen, und ist nicht klar, welches später verfasst wurde, können alle als ungültig gelten oder es entstehen ernsthafte Auslegungsstreitigkeiten. Ein später verfasstes Testament hebt nämlich das frühere auf, aber nur, wenn klar ist, welches das neuere ist. Ohne Datum kann daher Rechtsunsicherheit oder sogar Rechtsverlust entstehen. Das Datum sollte deshalb immer angegeben werden und der Wahrheit entsprechen.
Das allografische Testament und die Rolle der Zeugen: Die häufigsten Verfahrensfehler
Ist das Testament nicht eigenhändig geschrieben (zum Beispiel am Computer, mit der Schreibmaschine oder von einer anderen Person), handelt es sich um ein allografisches Testament (§ 1534 OZ). Hier sind die Anforderungen strenger: Der Erblasser muss das Testament eigenhändig unterschreiben und dies vor zwei gleichzeitig anwesenden Zeugen tun. Das Schlüsselwort ist gleichzeitig. Die Zeugen dürfen nicht „nacheinander“ anwesend sein – beiden muss offensichtlich sein, dass der Erblasser seinen letzten Willen kundtut.
Typischer Fehler: Der Erblasser verfasst ein allografisches Testament, unterschreibt es, vergisst aber, vor den Zeugen zu erklären, dass die Urkunde seinen letzten Willen enthält. Die bloße Unterschrift ohne diese Erklärung genügt nicht. Das Gesetz verlangt ausdrücklich, dass der Erblasser laut vor den Zeugen erklärt, dass die Urkunde seinen letzten Willen enthält (§ 1534 Abs. 2 OZ). Das grundlose Weglassen dieser Formalität führt zur absoluten Ungültigkeit.
Ein weiteres Problem ist die Auswahl der Zeugen (§ 1536 OZ). Zeuge kann keine Person sein, die im Testament als Erbe bedacht ist, ebenso wenig eine ihr nahestehende Person. Die nahestehende Person ist in § 22 OZ definiert und umfasst zum Beispiel den Ehegatten/die Ehegattin, den Partner, einen Verwandten in gerader Linie, Geschwister oder eine Person in einem ähnlichen Verhältnis (z. B. Lebensgefährte/Lebensgefährtin).
Ebenso darf ein Angestellter des Erben nicht als Zeuge fungieren. Der Grund liegt gerade in der Vermeidung eines Interessenkonflikts – der Zeuge darf aus dem Inhalt des Testaments keinerlei Vorteil ziehen.
Gesetzlich festgelegte Ausschlussgründe:
Wer nicht voll geschäftsfähig ist.
Wer blind, taub oder stumm ist.
Wer Erbe oder Vermächtnisnehmer (Begünstigter eines Vermächtnisses, siehe § 1594 OZ) ist.
Wer dem Erben oder Vermächtnisnehmer nahesteht.
Wer Angestellter des Erben oder Vermächtnisnehmers ist, oder Angestellter einer dem Erben oder Vermächtnisnehmer nahestehenden Person.
Wäre also die künftige Erbin oder ihr Ehemann Zeuge, erfüllt das Testament nicht die gesetzliche Form und ist ungültig.
Datum und Identifikation des Erblassers: Angaben, die oft übersehen werden
Das Testament sollte immer klar bezeichnen, wer es verfasst (Identifikation des Erblassers mit Vor- und Nachnamen, Geburtsnummer oder Geburtsdatum und Wohnsitz). Das erscheint zwar selbstverständlich, in der Praxis begegnet man aber teilweise unleserlichen Namen oder ungenauen Angaben. Entsteht Unklarheit darüber, wer der wirkliche Verfasser des Testaments ist, kann das Testament ungültig oder zumindest schwer durchsetzbar werden.
Unklare Identifikation von Erben und Vermögen: Quelle künftiger Streitigkeiten
Das Testament muss eine klare und bestimmte Willensäußerung des Erblassers enthalten. Das bedeutet, der Wille muss bestimmt zum Ausdruck gebracht werden – eine bloße Zustimmung oder vage Formulierung genügt nicht. Hier werden viele Fehler gemacht, die dann im Erbverfahren zu Auslegungsstreitigkeiten und manchmal zur teilweisen Ungültigkeit führen.
Problem: Vage Bezeichnung des Erben
Der Erblasser hat zwei Söhne, zum Beispiel Jan und David. Im Testament schreibt er: „Ich vermache meine Wohnung meinem Sohn.“ Was ist das Ergebnis? Unsicherheit, welcher Erbe Anspruch hat.
Ähnlich problematisch ist die Formulierung: „Meine Kinder erben zu gleichen Teilen“ – hat der Verstorbene aber Kinder und Enkelkinder hinterlassen und sind einige der ursprünglichen Kinder bereits verstorben, stellt sich die Frage, wie die Anteile der Enkelkinder im Verhältnis zu den lebenden Kindern im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge korrekt auszulegen sind, sofern nichts ausdrücklich anderes bestimmt ist.
Richtigerweise sollte jeder Erbe eindeutig mit Vor- und Nachnamen und am besten auch mit Geburtsdatum und Wohnsitz identifiziert werden. Beispiel guter Praxis: „Meinem Sohn Jan Nováček, geboren am 1. Januar 1980, wohnhaft in Prag, Karlínská-Straße 123, vermache ich die Wohnung Nr. 45 in Prag.“ Damit werden Zweifel ausgeräumt und gleichzeitig der Spielraum für Gerichtsstreitigkeiten verringert.
Problem: Unbestimmte Beschreibung des Vermögens
Ebenso gefährlich ist es, wenn der Erblasser schreibt: „Ich vermache die Hütte in den Bergen meiner Nichte“ oder „Ich hinterlasse das Automodell meinem Enkel.“ Wo genau steht die Hütte? Welches Auto? Gibt es im Nachlass mehrere Hütten oder mehrere Automodelle, entsteht Mehrdeutigkeit.
Richtiger Ansatz: Die genaue Identifikation der Immobilie angeben (Adresse, Parzellennummer, Haus- bzw. Evidenznummer, Katastralgebiet, Nummer des Grundbuchblatts), bei beweglichen Sachen eine konkrete Bezeichnung (Fahrgestellnummer des Fahrzeugs, amtliches Kennzeichen, konkrete Beschreibung, Herstellungs- oder Seriennummer bei Gemälden, Schmuck usw.). Je genauer die Beschreibung, desto geringer das Risiko eines Streits und einer Teilungültigkeit.
Das Problem der pflichtteilsberechtigten Erben: Wann das Gesetz Sie in Ihrer Entscheidung einschränkt
Die tschechische Rechtsordnung kennt das Konzept der pflichtteilsberechtigten Erben (§ 1642 OZ) – das sind in erster Linie Ihre Nachkommen (Kinder, und wenn diese nicht erben, deren Nachkommen). Diese Erben haben ein gesetzliches Recht auf einen Pflichtteil aus dem Nachlass, das ihnen auch durch ein Testament nicht entzogen werden darf, es sei denn, sie wären wirksam enterbt worden.
Wie hoch ist der Pflichtteil?
Minderjähriger Nachkomme: mindestens drei Viertel seines gesetzlichen Erbteils.
Volljähriger Nachkomme: mindestens ein Viertel seines gesetzlichen Erbteils.
Das bedeutet: Wenn Sie Ihr Vermögen nur dem Ehegatten vermachen und die Nachkommen übergehen wollen, können die Nachkommen ihren Pflichtteil einfordern. Verneint das Testament dieses Recht absolut (z. B. „meine Kinder rufe ich überhaupt nicht zur Erbschaft“), entsteht eine relative Ungültigkeit des Testaments im Sinne des § 1546 OZ – diese wird unter bestimmten Voraussetzungen nur teilweise durchsetzbar (im Umfang des Pflichtteils).
Enterbungsgründe: Ausnahmen von der Regel
Es gibt jedoch Ausnahmen. Der Erblasser kann einen Nachkommen enterben, wenn die gesetzlichen Gründe erfüllt sind:
Der Nachkomme hat dem Erblasser die notwendige Hilfe in der Not nicht geleistet, obwohl er dazu verpflichtet war und es tun konnte.
Der Nachkomme zeigt gegenüber dem Erblasser dauerhaft nicht das echte Interesse, das er als Nachkomme zeigen sollte.
Der Nachkomme wurde wegen einer vorsätzlichen Straftat verurteilt, die unter Umständen begangen wurde, die von seinem verworfenen Charakter zeugen.
Der Nachkomme führt dauerhaft ein ausschweifendes Leben.
Der Nachkomme ist so verschuldet oder verhält sich so verschwenderisch, dass ernsthaft zu befürchten ist, dass für seine Nachkommen (also die Enkelkinder des Erblassers) der ihnen zustehende Pflichtteil nicht erhalten bliebe.
Die Enterbung muss jedoch im Testament ausdrücklich und sachlich erfolgen (in der Enterbungsurkunde). Eine unbestimmte oder vage Erklärung („ich will nicht, dass er erbt, weil...“) ist möglicherweise rechtlich nicht ausreichend.
Hier eröffnet sich für die Anwälte der Kanzlei ARROWS ein weites Betätigungsfeld – sie helfen Ihnen fachkundig, die Enterbung so zu formulieren, dass sie einem Gerichtsverfahren widerspruchsfrei standhält. Die Enterbungsurkunde unterliegt denselben Formerfordernissen wie das Testament.
Weitere häufige Fehler: Von doppelten Testamenten bis zu digitalen Daten
Mehrere Testamente und ihre Konflikte
Haben Sie mehrere zu unterschiedlichen Zeiten verfasste Testamente, ist es wichtig, ihr Verhältnis zueinander richtig zu formulieren. Ein neueres Testament hebt grundsätzlich das ältere auf, aber nur in dem Umfang, in dem sie einander widersprechen (§ 1575 Abs. 1 OZ). Stand im alten Testament etwa „das Haus erhält der Sohn“ und im neuen „das Auto erhält die Tochter“, bleiben beide Vermächtnisse gültig (vorausgesetzt, sie wiederholen sich nicht und stehen sich nicht widersprüchlich gegenüber).
Ein Fehler, den wir oft sehen: Der Erblasser verfasst ein neues Testament, vergisst aber, darin ausdrücklich anzugeben, dass er alle früheren Verfügungen widerruft. Das Ergebnis ist Unklarheit – Anwälte und Gericht müssen dann entscheiden, welcher Teil welches Testaments gültig bleibt.
Beste Praxis: In das neue Testament den Satz aufnehmen: „Hiermit widerrufe ich alle meine früheren Testamente und anderen Verfügungen von Todes wegen.“ (§ 1575 Abs. 2 OZ).
Digitales Vermögen und unbekannte Konten
Ein moderner Nachlass enthält oft digitale Vermögenswerte: Kryptowährungen, Online-Konten, Domains, Fotos in Cloud-Speichern usw. Ist nicht bekannt, wie man an diese Vermögenswerte gelangt (fehlende Passwörter, Zugangsdaten), können die Erben sie verlieren.
Wir empfehlen, dass jeder Erblasser eine Liste all seiner digitalen Konten, Passwörter und Anweisungen führt, wo diese Liste aufbewahrt wird und wie die Erben Zugang dazu erhalten. Das Testament selbst kann zwar digitales Vermögen vermachen, aber ohne Zugangsdaten kann dessen Übertragung schwierig oder unmöglich sein.
Streichungen und Korrekturen im Testament
Möchten Sie das Testament ändern, tun Sie das nicht wie in einem Schulheft. Unbestimmtes Umschreiben, Streichen und Ergänzen schwächt das Vertrauen in Herkunft und Echtheit des Testaments. Bei einem Streit kann das Gericht kaum überprüfen, ob eine Korrektur ursprünglich oder nachträglich vorgenommen wurde.
Richtiges Vorgehen: Ein neues Testament verfassen. Das ist sicherer und gesetzeskonform. Jede Änderung oder Ergänzung des Testaments muss dieselben Formerfordernisse erfüllen wie die ursprüngliche Verfügung (§ 1577 OZ).
Mögliche Probleme | Wie ARROWS hilft (beratung@arws.cz) |
Ungültige Form: Das Testament ist absolut ungültig und hat keinerlei Rechtswirkung. | Die Anwälte der Kanzlei ARROWS helfen bei der Erstellung des Testaments so, dass es sicher alle Formerfordernisse erfüllt. Im Streitfall über die Gültigkeit vertreten sie Sie im Gerichtsverfahren. |
Unbestimmte Willensäußerung: Es kommt zu Gerichtsstreitigkeiten, teilweiser Ungültigkeit, langwierigen Verfahren. | Die Kanzlei ARROWS überprüft Ihr Testament und sorgt für dessen sprachlich und rechtlich präzise Formulierung, die Auslegungsstreitigkeiten ausschließt. |
Verletzung der Rechte pflichtteilsberechtigter Erben: Das Gericht ordnet Ihnen die Auszahlung des Pflichtteils an, ob es Ihnen gefällt oder nicht. Ohne die richtige Rechtsstrategie droht ein kostspieliges Gerichtsverfahren. | Die Anwälte der Kanzlei ARROWS helfen Ihnen, eine gesetzeskonforme Lösung zu finden – sei es eine Enterbung oder eine angemessene Lösung mit dem pflichtteilsberechtigten Erben. |
Streit über Echtheit oder Inhalt: Das Ergebnis können jahrelange Gerichtsstreitigkeiten und eine Blockierung der Erbschaft sein. | Die Kanzlei ARROWS vertritt Ihre Erben in Gerichtsstreitigkeiten über das Erbrecht, das Bestreiten der Echtheit des Testaments oder die Behebung von Formmängeln. |
Konflikt mit dem ehelichen Gesamtgut: Nichtbewusstsein, dass ein Teil des Vermögens nicht mehr als Ihr Alleineigentum gilt; hier passieren sehr leicht Fehler. | Die Spezialisten der Kanzlei ARROWS erklären Ihnen, welchen Anteil am ehelichen Gesamtgut Sie tatsächlich vermachen können und wie Sie dies im Testament richtig ausdrücken. |
Weitere häufige Fehler: Von doppelten Testamenten bis zu digitalen Daten
Das notarielle Testament: Der Weg zu Sicherheit und Gewissheit
Eine der einfachsten Möglichkeiten, Formfehler zu vermeiden, ist die Errichtung eines Testaments in Form eines notariellen Protokolls (§ 1532 Abs. 1 Buchst. c) OZ). Der Notar, als qualifizierter Rechtsexperte und öffentlicher Amtsträger, achtet auf alle Erfordernisse – von der korrekten Identifikation bis zur formellen Korrektheit.
Ein so verfasstes Testament wird anschließend automatisch in das zentrale Evidenzsystem der Notarkammer der Tschechischen Republik (ENS) eingetragen, was sicherstellt, dass es nach Ihrem Tod stets auffindbar ist.
Vorteile des notariellen Testaments:
Alle Formerfordernisse sind automatisch erfüllt, und das Risiko der Ungültigkeit wegen Formmängeln ist ausgeschlossen.
Das Gesetz betrachtet es als öffentliche Urkunde mit erhöhter Beweiskraft.
Beim Bestreiten der Echtheit oder Gültigkeit hat das notarielle Protokoll eine hohe Beweiskraft – die Beweislast für die Ungültigkeit trägt derjenige, der das Testament anficht.
Es wird in der zentralen Evidenz (ENS) aufbewahrt, sodass es nach Ihrem Tod sicher auffindbar ist und nicht verloren gehen oder gefälscht werden kann.
Der Notar bietet fachkundige Rechtsberatung bei der Formulierung des Willens und sorgt für dessen Klarheit und Eindeutigkeit.
Nachteil: Der Dienst erfordert die Zahlung einer Notargebühr. Für ein einfaches notarielles Testamentsprotokoll handelt es sich in der Regel um einen Betrag in Höhe weniger Tausend CZG (ca. 24,3 CZK/EUR-Kurs zugrunde gelegt; je nach Komplexität und Notartarif). Im Vergleich zu den möglichen Kosten für die Lösung von Streitigkeiten über Ungültigkeit oder Auslegung eines vagen Testaments ist dies jedoch ein durchaus akzeptabler Preis für Rechtssicherheit.
Bei der Erbschaftsabwicklung ist es in vielen Situationen sinnvoll, das rechtliche Vorgehen mit einem Notar abzustimmen. ARROWS arbeitet daher mit geprüften Notaren zusammen, darunter zum Beispiel Notarin Mgr. Silvie Dohnalová und Mgr. Tomáš Ostrožlík sowie mehrere weitere Notariate. Je nach dem Ort, an dem der Mandant tätig ist oder wo er den Notardienst benötigt, kann er einen geeigneten Notar aus der Liste unserer Partnerkanzleien in den einzelnen Regionen auswählen. Bei komplexeren Erbfällen oder bedeutenden Mandantengesprächen kann nach Vereinbarung auch die persönliche Teilnahme des Notars direkt an der Besprechung in der Kanzlei ARROWS sichergestellt werden, damit der rechtliche und der notarielle Teil koordiniert bearbeitet werden können.
Abschließende Zusammenfassung
Das Verfassen eines Testaments erscheint einfach – und ist es im Prinzip auch. Aber gerade diese „Einfachheit“ verleitet Menschen dazu, es fehlerhaft oder ohne ausreichende Aufmerksamkeit für Details zu verfassen. Das Ergebnis sind dann oft ungültige Testamente, Gerichtsstreitigkeiten zwischen Erben, langwierige Verfahren und häufig auch Vermögensverlust.
Die häufigsten Fehler sind dabei überraschend einfach zu beheben, wenn man weiß, wonach man suchen muss: ein vage bezeichneter Erbe, eine unklare Beschreibung des Vermögens, ein fehlender Zeuge, eine falsche Zeugenanzahl, ein vergessenes Datum oder nicht berücksichtigte Rechte pflichtteilsberechtigter Erben. All diese Probleme lassen sich durch den richtigen Ansatz und ein wenig rechtliche Sorgfalt vermeiden.
Möchten Sie nicht riskieren, dass Ihr letzter Wille ungültig wird oder Gegenstand eines langwierigen Gerichtsverfahrens, können Sie die Sache Fachleuten anvertrauen.
Die Anwälte der Kanzlei ARROWS sind auf Erbrecht spezialisiert und helfen Ihnen, ein Testament so zu verfassen, dass es rechtlich hieb- und stichfest ist, Ihren Willen respektiert und für die Erben verständlich ist. Ob Sie Ihr Testament nur überprüfen lassen möchten oder es von Grund auf in Form eines notariellen Protokolls verfassen wollen (wobei wir Sie gegebenenfalls zum Notar begleiten), unser Team steht Ihnen zur Verfügung.
Kontaktieren Sie uns unter beratung@arws.cz und sprechen Sie mit unseren Anwälten darüber, wie Sie am besten vorgehen. Eine Beratung hilft Ihnen, unnötige Komplikationen zu vermeiden.
