Geschichte und Entwicklung der Anwaltskanzlei ARROWS
Vom Zusammenschluss dreier Kanzleien zum Technologieführer
Die Anwaltskanzlei ARROWS zählt heute zu den prägenden Akteuren auf dem Rechtsmarkt in der Tschechischen Republik. Ihre Geschichte ist jedoch keine Geschichte langsamen und vorsichtigen Wachstums. Es ist die Geschichte einer Kanzlei, die aus einem strategischen Zusammenschluss hervorging, schnell wuchs, vor grundlegenden Veränderungen nicht zurückschreckte und früh erkannte, dass die Zukunft der Anwaltschaft nicht allein auf juristischer Expertise beruhen wird, sondern auch auf Technologie, Projektmanagement und dem Verständnis für das Geschäft des Mandanten.

Gründung und erste Schritte: der Zusammenschluss dreier Kanzleien
Dieser Zusammenschluss folgte von Anfang an einer klaren Logik. Ziel war es, eine stärkere, stabilere und fachlich breiter aufgestellte Einheit am Markt zu schaffen, die Mandanten einen umfassenderen Rechtsservice unter einer Marke bietet. Schon bei ihrer Gründung positionierte sich ARROWS daher nicht als traditionelle, allein auf Einzelpersonen gestützte Anwaltskanzlei, sondern als Marke mit dem Anspruch, eine moderne, mandantenorientierte und auf Wachstum ausgerichtete Organisation aufzubauen.
Gerade diese Ausgangskonstruktion war entscheidend. ARROWS entstand nicht als eng spezialisierte Boutique, sondern als Kanzlei, die von Beginn an ein breiteres Spektrum unternehmerischer Bedürfnisse abdecken und juristische Fachkompetenz mit einem höheren Maß an Erreichbarkeit, Organisation und strategischer Steuerung verbinden wollte.
Rasantes Wachstum und ein Meilenstein im Jahr 2021
Seit ihrer Gründung wuchs die Kanzlei sehr dynamisch – sowohl bei der Zahl der Juristen als auch beim Umsatz und beim Umfang der angebotenen Leistungen. Ein bedeutender Moment ihrer Geschichte war der Herbst 2021, als bei ARROWS ein strategischer Investor einstieg – die internationale Beratungsgruppe ETL Global.
Dieser Schritt war nicht nur eine Kapital- oder Eigentümeränderung. Er war Teil einer umfassenderen Vision für die weitere Entwicklung der Kanzlei. Die Ausrichtung von ARROWS verlagerte sich damit hin zu einem Modell, in dem Rechtsdienstleistungen keine isolierte Disziplin sind, sondern Teil eines breiteren Beratungsökosystems.
Ziel war es, schrittweise eine umfassende Beratungsgruppe aufzubauen, die Recht, Steuern, Buchhaltung, Wirtschaftsprüfung und weitere verwandte Bereiche verbindet. Mit anderen Worten: ein Umfeld zu schaffen, in dem der Mandant nicht mühsam mehrere Berater koordinieren muss, sondern gebündelte Expertise innerhalb einer funktionierenden Einheit erhält.
Zugleich begann sich in dieser Phase auch die internationale Reichweite der Kanzlei stärker zu entwickeln. Durch den Aufbau des Netzwerks ARROWS International eröffnete sich die Möglichkeit, Mandanten in Dutzenden Ländern weltweit rechtlich und geschäftlich zu unterstützen. Für die Kanzlei bedeutete dies nicht nur eine Stärkung der Marke, sondern auch einen wichtigen strategischen Wandel: vom lokalen Akteur zu einer Einheit mit internationalem Anspruch und internationaler Reichweite.
Fokus auf Innovation und künstliche Intelligenz
Eines der markantesten Merkmale von ARROWS ist der langfristig starke Fokus auf Technologie, Prozessmanagement und Innovation in der Rechtsberatung. Die Kanzlei erkannte recht früh, dass die moderne Anwaltschaft nicht nur auf juristischem Fachwissen beruhen wird, sondern auch auf der Fähigkeit, schnell mit Informationen zu arbeiten, effiziente Prozesse zu gestalten und Technologie dort einzusetzen, wo sie sinnvoll ist.
Eine wichtige Rolle spielte dabei Jakub Dohnal, der seit Langem zu den prominentesten Fürsprechern künstlicher Intelligenz in der tschechischen Anwaltschaft und Wirtschaft zählt.
Ein entscheidender Meilenstein folgte im Oktober 2023, als ARROWS als erste Anwaltskanzlei in der Geschichte der Tschechischen Republik ein eigenes spezialisiertes KI-Team vorstellte. Dieser Schritt hob die Kanzlei deutlich von einem großen Teil des Marktes ab.
Dabei handelte es sich nicht um ein Marketingexperiment. Das KI-Team aus Analysten und Juristen wurde mit einem praktischen Ziel aufgebaut: interne Prozesse effizienter zu machen, den Umgang mit Informationen besser zu steuern, Geschwindigkeit und Konsistenz der Arbeitsergebnisse zu erhöhen und diese Expertise zugleich an die Mandanten weiterzugeben.
ARROWS befasste sich somit nicht nur intern mit künstlicher Intelligenz, sondern begann auch, KI-Beratung und KI-Schulungen für Mandanten anzubieten. Damit reihte sich die Kanzlei unter die Vorreiter ein, die Innovation nicht nur theoretisch behandeln, sondern sie in eine konkrete Dienstleistung mit geschäftlichem und praktischem Nutzen verwandeln.
Gegenwart: eine etablierte Kanzlei mit unternehmerischem Denken
In den Jahren 2025–2026 ist ARROWS eine etablierte Kanzlei, die juristische Expertise, pragmatisches Projektmanagement und technologisches Denken verbindet. Sie ist nicht nur eine Kanzlei, die „Recht kann“, sondern eine Organisation, die versteht, wie Unternehmen, Investitionen, Transaktionen und Wachstumsprojekte funktionieren.
ARROWS ist heute von modernen Standorten im ganzen Land aus tätig, darunter repräsentative Räumlichkeiten im Olmützer Zentrum Envelopa, und positioniert sich als Kanzlei für Mandanten, die nicht nur fachliche Qualität erwarten, sondern auch Schnelligkeit, Geschäftsverständnis und die Fähigkeit, komplexe Angelegenheiten zu Ende zu bringen.
Eine starke Position hat sich die Kanzlei insbesondere in Bereichen wie Gesellschaftsrecht, Fusionen und Übernahmen, Immobilienrecht, Fintech, Lizenzierung bei der Tschechischen Nationalbank (ČNB) sowie der Strukturierung grenzüberschreitender Expansion, etwa nach Luxemburg oder Lettland, aufgebaut.
Zugleich hat die Kanzleiführung ihre Energie in den letzten Jahren bewusst vor allem auf die Entwicklung des Geschäfts, auf Innovationen und neue Projekte konzentriert. Auch dies ist Teil eines umfassenderen strategischen Ansatzes: weniger Zerstreuung, mehr Fokus auf Wachstum, Qualität und neue Marktchancen.
Die jüngsten Änderungen in der Eigentümerstruktur verfolgten dasselbe Ziel wie viele frühere Entscheidungen – Agilität, schnelle Entscheidungsfindung, Konsistenz und hohe Qualität der Arbeitsergebnisse zu bewahren, auch in Zeiten weiteren Wachstums.
Die Menschen, die ARROWS fachlich prägen
Ein Grund, warum ARROWS zu einer starken und angesehenen Kanzlei heranwachsen konnte, ist, dass ihre Entwicklung nicht nur auf der Marke beruht, sondern auf konkreten Menschen und klar erkennbaren fachlichen Spezialisierungen.
Jakub Dohnal, geschäftsführender Partner der Kanzlei, konzentriert sich seit Langem vor allem auf Unternehmensverkäufe, M&A-Transaktionen und Share-Deal-Strukturen. Gerade dieser Bereich spiegelt die DNA von ARROWS wider: die Verbindung von juristischer Präzision, unternehmerischem Denken und der Fähigkeit, Mandanten durch komplexe Entscheidungen mit realen Auswirkungen auf den Unternehmenswert und die Transaktion selbst zu begleiten.
Lukáš Slanina ist in der Kanzlei vor allem mit dem Bereich Immobilienrecht verbunden, einem Segment, das für ARROWS seit Langem zu den tragenden Säulen gehört. Immobilien, Projektentwicklung, Übertragungen, Projektstrukturierung sowie die rechtliche Unterstützung von Investoren und Projektentwicklern zählen zu den Bereichen, in denen sich die Kanzlei deutlich profiliert.
Jakub Oliva ist auf Arbeitsrecht spezialisiert. Dieser Bereich ist für Unternehmensmandanten zentral, da er den täglichen Betrieb von Unternehmen, die Beziehungen zu Mitarbeitern, die Gestaltung interner Regeln und die Lösung sensibler Personalsituationen betrifft.
Ondřej Stehlík widmet sich dem Bereich Projektentwicklung, der juristische Präzision, Projektverständnis, die Fähigkeit zur Steuerung aufeinanderfolgender Schritte und ein Verständnis der wirtschaftlichen Logik des gesamten Entwicklungsvorhabens erfordert. Auch hier zeigt sich, dass ARROWS nicht nur Paragrafen behandelt, sondern die gesamte Logik eines Geschäftsprojekts.
Vojtěch Sucharda ist vor allem mit der internationalen Praxis verbunden. Gerade die internationale Reichweite wird für ARROWS immer wichtiger – sei es bei der Unterstützung tschechischer Mandanten im Ausland, der Koordination grenzüberschreitender Rechtsbeziehungen oder dem Aufbau eines internationalen Netzwerks von Kontakten und Partnerschaften.
Jáchym Petřík ist spezialisiert auf Lizenzen der ČNB und Kapitalmärkte. Dieser Bereich erfordert ein hohes Maß an Präzision, Kenntnis regulatorischer Anforderungen und die Fähigkeit, Mandanten die Regeln verständlich zu erklären – in einem Umfeld, in dem Fehler weder billig noch klein sind.
Gerade diese Kombination von Spezialisierungen zeigt, dass ARROWS keine Kanzlei ist, die auf einem einzigen starken Bereich aufbaut, sondern auf der Verbindung mehrerer Fachgebiete, die zusammen eine funktionierende Einheit für Unternehmensmandanten bilden.
Eine Kanzlei, die den Markt und die Zukunft versteht
Die Stärke von ARROWS liegt nicht nur in der Fachkompetenz einzelner Juristen. Sie liegt auch darin, dass die Kanzlei seit Langem mit einer klaren Vorstellung davon arbeitet, wie moderne Anwaltschaft aussehen sollte: als Dienstleistung, die fachkundig, schnell, verständlich, technologisch vorbereitet und fest mit der unternehmerischen Realität des Mandanten verbunden ist.
ARROWS will keine Kanzlei für jeden und für alles sein. Ihre Entwicklung zeigt im Gegenteil eine zunehmende Konzentration auf Bereiche, in denen sie hohen Mehrwert bieten kann: Transaktionen, Immobilien, Projektentwicklung, Arbeitsrecht, regulierte Sektoren, internationale Expansion und technologiegestützte Rechtsdienstleistungen.
Das ist auch für die Marke wichtig. Auf dem Markt gibt es viele Kanzleien, die Rechtsdienstleistungen erbringen. Weniger sind es, die neben dem Recht auch Ruhe, Orientierung, Projektmanagement und die Fähigkeit bieten, mit dem Tempo des Mandantengeschäfts Schritt zu halten. Genau darauf baut ARROWS seine Position auf.
Wohin sich ARROWS weiterentwickelt
Die Geschichte von ARROWS ist kein abgeschlossenes Kapitel. Sie zeigt vielmehr, dass die Kanzlei den Anspruch hat, weiter zu wachsen, ihre internationale Reichweite auszubauen, ihre technologische Basis zu stärken und neue spezialisierte Projekte zu entwickeln.
Die bisherige Entwicklung bestätigt, dass ARROWS eine Kanzlei sein will, die nicht wartet, bis der Wandel von außen kommt. Sie will zu denen gehören, die ihn mitgestalten – sei es durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, neue Modelle der Rechtsberatung, eine engere Verbindung mit der Wirtschaft oder den Aufbau spezialisierter Teams in Schlüsselsegmenten.
Die Geschichte von ARROWS ist somit nicht nur die Geschichte einer Anwaltskanzlei. Sie zeigt auch, wie eine moderne Rechtsberatung aussehen kann, die weder Wachstum noch Innovation noch klar formulierte Ambitionen scheut.
Im Jahr 2026 setzt sich die Transformation der Kanzlei fort: Der Kreis der Gesellschafter wurde verkleinert, zugleich kam ein neuer Gesellschafter hinzu.
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